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Pflege von Möbeloberflächen
Für die tägliche Pflege von Möbel-Oberflächen (Massivholz, Furnier oder
MDF) genügt ein antistatisches, faserfreies Staubtuch. Leichtere
Flecken und Fingerabdrücke lassen sich problemlos mit einem mäßig
feuchten Fensterleder entfernen (mit weichem Tuch trocknen). Vorsicht
bei offenporigen Oberflächen, wie z.B. Eiche oder Esche; hier besteht
bei Feuchtbehandlung die Gefahr, dass Schmutz oder Staub in die Poren
eingerieben wird!
Verwenden Sie niemals Möbelsprays oder Polituren! Bei größeren
Beschädigungen (Furnierabsplitterungen, Stoß- oder Kratzspuren,
untypischen oder hartnäckigen Flecken o.ä.) wenden Sie sich am besten
an unseren Kundendienst - wir helfen Ihnen weiter ... versprochen!
Pflege und Reinigung von Leder
Leder kann zwar altern, wird seinen Charme jedoch niemals verlieren,
wenn es (auf keinen Fall übermäßig) gepflegt wird. Dafür ist ab und an
die Behandlung mit einem handelsüblichen Spezial-Pflegemittel
erforderlich, damit es weich und griffig bleibt. Achten Sie aber
„pingelig” darauf, dass man Ihnen keine scharfen oder aggressiven
Substanzen in die Hand drückt, ebenso wenig wie z.B. chemische
Fleckenentferner, Benzin, Terpentin, Bohnerwachs oder Schuhcreme (ganz
schlimm!). Unser Polstermöbel-Fachberater kann Ihnen auch hier
entsprechende Hilfestellung geben und Ihnen sagen, welches Polsterleder
bereits herstellerseitig mit größtmöglichem Schutz ausgerüstet ist,
beispielsweise mit dem Spezialmarken „LongLife” oder „Scotchgard”. Wie
auch wir Menschen, fühlt sich echtes Leder bei einer relativen
Luft-/Raumfeuchte um die 60% am wohlsten. Auch aus diesem Grunde
sollten Sie Ihre Leder-Polstermöbel nicht in unmittelbarer Nähe von
Heizkörpern aufstellen – mindestens 30 bis 40 cm Abstand müssten schon
vorhanden sein.
Und noch etwas: Leder ist ein Naturprodukt. Das sehen Sie am Besten,
wenn Ihnen auf den Flächen verwachsene Stellen ins Auge fallen: Narben
von Insektenstichen, Risse von Stacheldraht sowie weitere ausgeheilte
Biss- und Verletzungswunden, die sich das betreffende Tier zu Lebzeiten
zugezogen hat. Das alles sind ja gerade die Echtheitskennzeichen und
keinesfalls Reklamationsgründe.
Lichtechtheit von Leder und textilen Bezugsstoffen
Im Vergleich Leder reagiert „allergisch” auf direkte Sonneneinstrahlung
(UV) – ganz besonders aber naturbelassene Leder-Oberflächen; sie hellen
sich an lichtdurchfluteten Plätzen entweder spürbar auf oder dunkeln
deutlich nach. Sie können Farbveränderungen nur dadurch beeinflussen,
dass Sie Ihre neuen Leder-Polstermöbel gleich an einen vor Sonnenlicht
geschützten und daher weniger gefährdeten Platz stellen.
Eine Faustregel lautet: Wenn der Lichtfaktor „8” für Textilbezüge am
unempfindlichsten gegen Lichteinwirkung ist und der Faktor „5” immer
noch zufriedenstellend im oberen Bereich, so ist bei
Leder-Polstermöbeln die Note „3” ein außerordentlicher guter Wert. Also
bitte, Leder raus aus dem prallen Sonnenlicht, und auch bei
stoffbezogenen Garnituren usw. vorsichtig sein sowie allzu starken
Lichteinfall vermeiden!
Pflege und Reinigung von Polstermöbel-Bezugsstoffen
Lassen Sie Ihre neuen Polstermöbel in den ersten 2-3 Monaten ruhen,
damit sich das Bezugsgewebe verfestigen kann, d. h. kommen Sie den
Polstermöbeln nicht mit dem Staubsauger zu nahe! Diesen erst nach
Ablauf der genannten Frist im Schongang benutzen; oft hilft zur
Auffrischung bereits mildes Shampoonieren mit anschließenden Ausbürsten
(weiche Bürste!). Als Faustregel gilt: Je frischer ein Fleck, um so
leichter lässt er sich entfernen. Machen Sie an einer nicht sichtbaren
Stelle des Polsterbezuges mit dem Reinigungsmittel eine Probe. So sind
Sie vor unangenehmen Überraschungen sicher.
Wir sind das Einrichtungshaus an Ihrer Seite
…und wir vertreten Ihre Interessen in jeder Beziehung. Dazu gehört
nicht nur der Vorliegende „Pflegepass für (mehr) „Möbelspaß”, in dem
wir Ihnen eine ganze Menge über gutes Mobiliar sagen – dazu zählen auch
die vielen Tipps und Anregungen und die „kleinen Kniffe”, die Ihnen
sicherlich irgendwann hilfreich sein werden ...
Wenn's um Ihr gutes Recht geht, stehen wir 100%ig an Ihrer Seite; bei
berechtigten Reklamationen machen wir den Herstellern so richtig
„Dampf” – wir kümmern uns mit vollem Engagement um Ihre Sorgen. Dabei
können unserer Kunden mit großer Kulanz rechnen, oft auch über die
Frist der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Gewährleitungspflicht
(AGB) hinaus. Für von Ihnen selbst verursachte Schäden versuchen wir
mit unserem Fachservice zu Selbstkosten zu helfen.
Uns sollten Sie z. B. Probleme mit Elektro-Einbaugeräten haben, die
wir verkauft und montiert haben, wenden Sie sich (mit dem
Garantieschein) zunächst an uns. Ganz wichtig! Bei jeder Reklamation
oder sonstigen Unregelmäßigkeiten brauchen wir unbedingt die
Auftragsnummer und vor allem die Originalrechnung. Diese Unterlagen
bitte sorgsam aufbewahren; sie sind eventuell einmal bares Geld wert! |